TANZEN KENNT KEINE GRENZEN

Die 6. FOLKLORIA Karlsruhe 2017

 

Zum 6. Mal lud die wirkstatt e.V. Karlsruhe die Welt der Folklore nach Karlsruhe ein und bereicherte den Veranstaltungskalender vom 08. bis 10. September 2017 mit diesem kulturellen Höhepunkt.


Dass Folklore ein Teil jeder Gesellschaft ist und auch heute noch mit Leidenschaft und Engagement gelebt wird, beweist die Folkloria bereits seit 2005. Seither ist die Anhängerschar unter den aktiven Tanzgruppen und Tanzinstitutionen Europas, die sich der Folklore verschrieben haben, stetig gewachsen. „Mit 30 Folkloregruppen aus 20 Nationen ist das Programm der Folkloria auch 2017 sehr vielfältig“, weiß Cornelia Vogel, die Gesamtprojektleiterin der Folkloria. Auch das Publikum schätzt diese Vielfalt, wird es doch unmittelbar einbezogen, sei es durch Workshops oder durch Mittanzen an den dekorierten und farbenprächtig illuminierten Bühnen.


„Eine ungeheure Begeisterung, Spontanität und pure Freude am Tanzen ist an den drei Festivaltagen durchweg spürbar, die Menschen lassen sich anstecken, auch diejenigen, die sonst mit Folklore nicht so viel am Hut haben“, berichtet Cornelia Vogel über die Faszination, die Folklore auch 2017 noch auf alle Generationen ausübt. Von Freitag bis Sonntag werden ganztägig drei Bühnen von den Tanz- und Musikgruppen betanzt und bespielt, die Zuschauer können aus einer vielfältigen Auswahl an Programmpunkten wählen. 

Auf den stimmungsvoll beleuchteten Tanz-, Musik- und Erlebnisflächen erwartet das Publikum alle zwei Jahre ein facettenreiches Programm zahlreicher Tanz- und Musikgruppen mit den unterschiedlichsten Folklore-Wurzeln. Die Gastländer waren bisher Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Frankreich, Polen, Türkei, Armenien, England, Tschechien, Rumänien, Portugal, Mexiko, Sizilien, Tunesien sowie verschiedene Regionen Deutschlands. Mit diesen unterschiedlichen Einflüssen gleicht die Folkloria einer kulturellen Entdeckungsreise durch Europa und die Gastländer. Die Tanz- und Folkloregruppen repräsentieren ihre jeweilige Heimat mit Reigentänzen, Country- und Balkanmusik, mit feurigem Flamenco oder leidenschaftlicher Salsa.

Genau so spannend wie für die Zuschauer, ist das aber auch für die Tanzgruppen, die eine Vielzahl an Eindrücken mitnehmen. „Die Tänzer unterschiedlichster Länder begegnen sich nicht nur auf den Bühnen und dem Festivalgelände, sondern verbringen auch drei gemeinsame Tage in Karlsruhe. Nicht selten entwickeln sich aus Begegnungen dauerhafte Freundschaften“, so Cornelia Vogel.

Und so ist die Folkloria nicht nur Tanz und Unterhaltung, sondern auch eine Plattform für gelungenen interkulturellen Austausch.